"Krankheit finden kann jeder, Gesundheit finden ist das Ziel..."

- Dr. Andrew Taylor Still

Amerikanische Chiropraktik kurz erklärt

Die amerikanische Chiropraktik ist darauf ausgerichtet die Funktionen im menschlichen Körper wiederherzustellen. Hauptbehandlungsort der Chiropraktik ist die Wirbelsäule. Der amerikanische Chiropraktiker findet blockierte Wirbel und löst sie mit sanftem Impuls.
Die Wirbelsäule ist eine gelenkige Verbindung für Bewegung, aber auch Träger und Transportweg unseres Nervensystems, welches störungsfrei seine Nervenimpulse vom Gehirn zu Muskeln, Gelenken, Drüsen und Organen hin- und zurückführen muss. Blockaden einzelner Wirbel führen zu einer Funktionsstörung dieser Nervenimpulse und stören diesen Regelkreis, was der amerikanische Chiropraktiker mit seinen Händen beheben kann.
Da der Fokus auf dem Setzen neurologischer Reize liegt, wird die amerikanische Chiropraktik auch als Neurochiropraktik bezeichnet. Als ganzheitliche Behandlungsform ist die Förderung von Gesundheit das oberste Ziel - es geht um mehr Vitalität in Ihrem Leben, zur Steigerung des eigenen Wohlbefindens. Daher sagt man auch, dass in der amerikanischen Chiropraktik nach dem vitalistischen Ansatz gearbeitet wird.
Gründervater der amerikanischen Chiropraktik war Daniel David Palmer (1845-1906). Sein Sohn Bartlett Joshua Palmer (1882-1961) entwickelte und prägte dann die amerikanische Chiropraktik weiter - so wie sie bis heute ist.

Osteopathie kurz erklärt

Im osteopathischen Verständnis bildet der menschliche Organismus eine Einheit. Diese sollte möglichst ausgeglichen, selbstregulierend und zur Selbstheilung fähig sein. Um dies zu erreichen müssen alle Strukturen, wie Muskeln, Gelenke und Organe, miteinander kommunizieren und sich bewegen. Die Aufgabe des Osteopathen besteht darin Funktionsstörungen des Körpers zu finden und diese mit den Händen sanft zu lösen. Historisch haben sich daraus drei Behandlungsgebiete gebildet.
Die parietale Osteopathie
Diese beschäftigt sich mit dem Bewegungsapparat und behandelt Faszien, Muskeln, Knochen und Gelenke.
Die viszerale Osteopathie
Sie beschäftigt sich mit dem Behandeln der inneren Organe (Viscera) und den Blut- und Lymphgefäßen.
Die kraniosakrale Osteopathie
Die kraniosakrale Therapie legt den Fokus auf den Schädel, das Gehirn, das Rückenmark und des zentrale Nervensystem.
Gründervater der Osteopathie war der amerikanische  Arzt Dr. Andrew Taylor Still (1828-1917). Als er vier seiner Kinder bei einer Meningitisepidemie verlor, kehrte Dr. Still der damalig vorherrschenden Medizin, die noch durch Verfahren wie Aderlass und Quecksilbertherapie gekennzeichnet war, den Rücken und suchte nach einer besseren und natürlicheren Methode zum Heilen.

Unser Praxiskonzept

Schädliche Umwelteinflüsse, Stress und Fehlbelastungen können zu Funktionsstörungen im menschlichen Körper führen und die Selbstheilungskräfte beeinträchtigen. Bei unserer osteopathischen und chiropraktischen Arbeit werden diese als Widerstände und Blockierungen im Körper gefunden und gelöst.
Die Art und die Lokalisierung dieser Blockierungen können sehr unterschiedlich sein und machen sich nicht immer sofort bemerkbar. Es kann Wochen bis Jahre dauern, bis diese als Symptome oder Krankheiten in Erscheinung treten.
Im Praxisalltag haben sich folgende Behandlungsphasen bewährt:

Entlastungsphase

Hohes Behandlungsintervall: z.B. mehrmals die Woche. Hier findet die Korrektur statt. Dazu sind regelmäßige Termine in kurzen Zeitabständen wichtig. Der Körper wird entlastet, die Symptome gehen zurück.

Korrekturphase

Mittleres Behandlungsintervall: mehrmals im Monat. Es finden weiterhin regelmäßige Behandlungen statt, jedoch in größeren Zeitabständen. In dieser Phase gewöhnt sich der Körper an die korrigierte Haltung.

Stärkungsphase

Geringeres Behandlungsintervall: z.B. monatlich. Diese Phase der Behandlung dient der Pflege der Gesundheit. Der Patient wird vorbeugend behandelt, damit Blockaden erkannt und behoben werden können, bevor sie zu Störungen führen.